28 Dezember 2006

Weihnachten...


...ist jetzt auch schon wieder rum, wir gehen ganz stramm aufs Jahresende zu und irgendwie verrinnt die Zeit wie Sand zwischen den Fingern.

Da waren wir letzte Woche Freitag abend (siehe nebenstehendes Bild) noch auf der Autobahn Richtung Hannover, wo wir den Samstag schön chillig komplett in der Sauna (da ist es im Vergleich zum Taunus-Gebiet saugünstig) verbracht haben. Heilig Abend war dann morgens in der Gemeinde meiner Schwiegereltern ein Geburtstagsfeier-Gottesdienst mit anschließendem Sektumtrunk, den wir dann zuhause fortgesetzt haben... %-)
Und wir haben endlich unsere jüngste Nichte kennengelernt...
Zur Christvesper waren wir dann im Expo-Wal, dort gab es dann schon wieder Sekt, auf den ich gern verzichtet habe...
Anschließend haben wir dann einfach nett zusammen gefeiert, das tat richtig gut.

Und wie anders waren dagegen dann die Feierlichkeiten bei meiner Mutter, ich bin froh, dass wir erst am 25. abends angereist sind, das war Streß genug.
Hier ist das einzig positive, was ich davon mitgenommen habe: *gg*


Nun ja, ich hoffe, Euer Weihnachten war nicht so durchwachsen (außer bei Tom, da kenne ich ja schon die Leidensgeschichte... Dann bin ich schon lieber bei Muttern, als sowas zu erleben...)

Der Vollständigkeit halber hier noch der Rest des Tee-Advenstkalenders:
17.12.: Gute Laune-Kräutertee
18.12.: Wärmender Hildegard-Tee
19.12.: Ingwer Sonne
20.12.: Hildegard Männergewürztee (@Hildegard:gegen welche Beschwerden ist der denn?)
21.12.: Rooibos Zaubertrunk
22.12.: Advent-Früchtetee
23.12.: Hildegard Schutzengeltee
24.12.: Sonnenscheintee

Fazit: irgendwie ist überall fast dasselbe drin und dank der fehlenden Aromaschutz-Verpackung schmeckt auch alles gleich...

16 Dezember 2006

And the winner is...


So, dann würde ich jetzt mal ganz salomonisch entscheiden, dass sowohl Uncle B. als auch Hildegard (vielen Dank für die vielen leckeren Tees...*grins*) sich ihren Preis verdient haben.

Wenn ich es richtig sehe, dann ist es wohl wieder das GJW, was mit einem Gewinn bedacht wird, oder? Ich möchte nur klarstellen, dass ich keine Antworten beeinflusst habe oder ähnliches. Bitte schickt mich nicht in den Knast wie meinen Freund Robert (Hoyzer)... ;o)
Zumindest lieht bei mir nicht die Vermutung nahe, dass ich Fussballspiele manipulieren würde, sonst wäre ja klar, wer Meister wird...

Naja, machen wir mal mit was unverfänglicherem weiter...

Gestern, am 15.12., gab es den Glückstee:
Zitronenmelisse, Apfelminze (ohne Menthol), Käsepappel (blaue Malve), Kornblumen, Gänseblümchen

Und heute am 16.12. gibt es einen Hildegard Energie-Tee:
Ysop, Krauseminze, Fenchel, Hagebutten, Gänseblümchen
Sozusagen ein Hassenhausener Red Bull... ;o)

Irgendein nettes, sinnfreies Rätsel fällt mir heute nicht ein, aber liebe Hildegard und lieber Schweini, ich kann Euch schon mal verraten, dass auf Euch Arbeit zukommt, denn das Sardinien-Video ist so gut wie fertig...
Wir konferieren dann mal nächste Woche!

14 Dezember 2006

Das ist mein Recht als Mann...


So, dann mache ich mal wieder weiter in meiner Adventskalender-Berichterstattung:

11.12.: Auf den grünen Glückstee folgte dann der "Rooibos-Schokokuss", bestehend aus Kakaoschalen, Rooibos, Zimtstücken, Süßholz, Kardamom und natürl. Bio-Vanille-Aroma mit Bourbon-Extrakt

12.12.: Chinesischer Grüntee (no comment)

13.12.: Weißer Schutz & Kraft-Tee
Weißer Tee (davon hatte ich noch nie vorher gehört...), Holunderblätter, Verbene, Sonnenblumenblütenblätter (was für ein tolles Wort!)

14.12.: Hildegard Frauengewürztee (der heißt tatsächlich so...)
Orangenstücke, Zimt, Koriander, Zitronenmelisse, Ingwer, Fenchel, Beifuss, Rosenblüten, natürl. Bio-Vanille-Aroma mit Bourbon-Extrakt

So, und die heutige Frage lautet:
Was hat der heutige Tee mit der heutigen Überschrift dieses Posts zu tun?
Wieder gibt es einen Beutel Guten-Abend-Tee von Alnatura zu gewinnen (@ Christopher & Tom: Ich werde die Euch bald zukommen lassen, versprochen! Da kommt Ihr nicht drum herum...*gg* Nee, der ist echt lecker!)

10 Dezember 2006

Es ist wie es ist...


"Es ist, wie es ist": Das habe ich neulich auf einem Werbeplakat für die Konzert-Tournee von PUR gelesen und irgendwie hat das bei mir den Gedanken ausgelöst, dass das doch eigentlich ein ganz schön mäßiges Thema für eine Konzert-Tournee ist.

"Es ist, wie es ist", irgendwie wirkt das doch auf den ersten Blick wie Resigantion pur (sozusagen...), man gibt auf, man kann ja eh nix ändern.

Aber jetzt, nach einem mehr oder weniger anstrengenden Weihnachtsmarktwochenende, klingt das in mir ganz anders nach:
Nimm es, wie es ist, mach das Beste draus! Lebe im Takt des Lebens, "im Flow" sozusagen und man kommt zu den "bare necessities of life" (könnte man ja jetzt wieder ein kleines Ratespiel draus machen, woher dieser Ausdruck stammt... Also: es gibt wieder einen Beutel Guten-Abend-Tee zu gewinnen!).
Bevor dieses Wochenende losgegangen ist, haben wir uns so viele Gedanken zu unserem Einsatz auf dem Weihnachtsmarkt gemacht und ab dem Moment, in dem es losging, lief es einfach: Es ist, wie es ist...

Und warum habe ich nun diesmal das GJW-Logo hier drauf gepackt? Das ist für mich ein weiterer Aspekt von "Es ist, wie es ist", denn dieser Spruch hat auch was mit "Sein-dürfen" zu tun, einem der wesentlichen Bestandteile des GJW-He-Sie-Netzwerks...

Nun ja, genug der wirren Gedanken, kommen wir nun zu etwas Strukturiertem, der Fortsetzung des Tee-Adventskalenders:

06.12.: Ingwer-Energie-Tee
Ingwer, Zimt, Fenchel, Koriander, Orangenstücke, Süßholz, Galgant, Kardamom, Rosmarin, Muskat, Anis

07.12.: Hildegard Harmonietee (immer gut als Vorbereitung auf eine GJW-Vorstandssitzung...*gg*)
Zitronenmelisse, Fenchel, Hagebutte, Quittenstücke, Süßholz, Anis, Koriander, Galgant, Klee

08.12.: Gute Laune Früchtetee (hilfreich am Morgen vor dem Weihnachtsmarkt...)
Hagebutten, Orangenstücke, Rooibos, Birnen, Quitten, Fenchel, natürl. Bio-Vanille-Aroma mit Bourbon-Extrakt

09.12.: Hildegard Entspannungs-Kräutertee (den hätte ich nach der Radio-Übertragung des Spiels Frankfurt:Bremen gebraucht...)
Melisse, Salbei, Lavendel, Petersil, Fenchel, Ringelblumen (um die Wunden in der Seele zu heilen)

10.12.: Grüner Glückstee
Jasmin Grüntee, Koriander, Fenchel, Ingwer, Süßholz, Anis, Zimtstücke, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Kornblumen, natürl. Bio-Vanille-Aroma mit Bourbon-Extrakt (-> den hab ich allerdings noch nicht getrunken, vielleicht gleich, wenn wir unsere Kasse ausgezählt haben...)

04 Dezember 2006

Adventskalender II


Und nun das Neueste aus Jörgs Adventskalender:

3. Dezember: Heute gibt es einen Früchtetraum, klingt sehr vielversprechend, eine Mischung aus Hibiskus, Hagebutten, Apfelstücken, Himbeerstücken und natürlichem BIO-Vanille-Aroma mit Bourbon-Extrakt...
Nur leider haben die Hersteller dieses tollen "Kalenders" (es ist eine Teepackung, aus der man an einer offenen Stelle die jeweils nachrutschenden, einzeln verpackten Teebeutel herausziehen kann) nicht bedacht, dass wenn (ganz im Sinne des Bio-Aspektes) keine Folienverpackungen verwendet, aber zig verschiedene Teesorten zusammengepackt werden, am Ende irgendwie alles nur noch nach Kräuter-Tee riecht und leider auch schmeckt...
Das ist aber auch der einzige Wermutstropfen (Warum muss ich jetzt an James Bond denken? Wer es rauskriegt, kriegt von mir einen Beutel "Guten-Abend-Tee"!), das tollste daran sind echt die Zettel von Kirsten, bin total begeistert!

4. Dezember: Heute gibt es einen Rooibos-Orange-Tee, bestehend aus Rooibos, Orangenstücken und (man höre und staune:) Sonnenblumenblüten.
Auch dieser Tee schmeckt mehr nach Kräutertee, irgendwie überdeckt das den typischen Rooibos(Aspalathus linearis)-Geschmack.
Interessant fand ich hierbei, dass in Südafrika der Rooibos eben nicht nur als alltägliches Getränk benutzt wird, sondern auch zum Backen, Kochen, zur Herstellung von Kosmetika und sogar zum Haarefärben genommen wird.
Rooibostee wird oftmals fälschlicherweise als Buschmann-Tee oder Massai-Tee bezeichnet... Hab ich zwar noch nie gehört, steht aber in Wikipedia so.
Klingt komisch, is aber so...

03 Dezember 2006

Adventskalender I


So langsam ist es soweit: Weihnachten rückt immer näher...

Und was gehört irgendwie zu jeder Adventszeit dazu? Natürlich der Adventskalender, ein Brauch, den ich richtig schön finde!

Dieses Jahr habe ich (neben meinem Eintracht Adventskalender...) einen ganz besonderen Adventskalender bekommen, und zwar von meiner Frau: Einen Tee-Adventskalender!

Naja und da sich der eine oder andere ja schon beschwert hat, dass ich nichts mehr poste und Uncle Ben eine Erklärung zu den einzelnen Inhalten dieses Kalenders gewünscht hat, habe ich mich dazu entschlossen, in einer losen Serie die Welt über den Inhalt zu informieren. Mal sehen, ob ich es tatsächlich hinkriege, täglich darüber zu berichten, die ersten drei Tage hat es ja noch nicht geklappt...

Also dann fange ich mal an:

1. Dezember: Guten-Morgen Tee
Dieser Tee ist eine Komposition aus Brombeerblättern, Pfefferminze, Ringelblumen, Kornblumen und Erdbeerblättern. Er schmeckt lecker, aber außer der Pfefferminze schmecke ich nichts durch... Merkwürdig auch, dass ich müde wurde, nachdem ich ihn getrunken habe, aber vielleicht lag das auch an der späten Uhrzeit zu der ich Donnerstag abend bzw. Freitag früh ins Bett gekommen bin... Vielleicht hilft er ja bei der Wundheilung, das sagt man ja zumindest Ringelblumen nach, aber ich hab da momentan keinen Bedarf, so dass der Teebeutel dann doch im Müll gelandet ist, ohne dass ich vorher noch die heilende Wirkung hätte erforschen können. Naja, ich hätte vielleicht einen meiner Kollegen mit einem Brieföffner verletzen können, um ihm dann den Teebeutel aufzulegen... ;o)
Aber nachher wird das dann wieder auf sog. "Killerspiele" und nicht auf den Forschungsdrang zurückgeführt...

2. Dezember: Grüntee-Lemongras
Besteht aus Grüntee und Lemongras...
Nomen est omen!
erstaunlicherweise schmeckt der auch ohne Zucker gut, seit Sardinien habe ich mir ja abgewöhnt Zucker im Tee zu trinken, mal sehen, wieviele Adventskalendertage ich durchhalte.
Zum 3. Dezember kann ich noch nichts sagen, der Beutel liegt noch bei mir im Büro, ich bin schon gespannt, auf mich wartet der "Früchtetraum".

Oha, ich habe auch ganz vergessen zu erwähnen, dass mir Kirsten zu jedem Tag eine kurze Botschaft zu dem Teebeutel dazu geschrieben hat.

Mich freut das total, das ist einer meiner schönsten Adventskalender...

Mehr dazu in den nächsten Tagen, je nach Stand der Weihnachtsmarkt-Vorbereitung und dann ist ja auch am Donnerstag GJW-Vorstandssitzung...

10 November 2006

Ein neues Leben ist wie eine neue Liebe...


Naja oder so ähnlich, Tom hatte es diese Woche ja auch irgendwie mit verdrehten Zitaten... ;o)

Jedenfalls gibt es ein neues Leben zu feiern und zu bestaunen, denn ich bin nun, zum mittlerweile 6. Mal, Onkel geworden.

Heute hat die Dame links oben das Licht der Welt erblickt (obwohl: wenn ich mir die Augen so anschauen, dann sieht das eher nach einer Begegnung mit Wladimir Klitschko und seinen gefürchteten Blinis aus), darf ich vorstellen:
Jule Merit, ihres Zeichens 42 cm groß und 2460 g schwer und ca. 6 Wochen zu früh, so ähnlich wie ihre große Schwester Svea Sophie. Aber dafür kann sie schon super atmen und wie man auf dem Bild sehen kann auch schon ganz tolle Blasen machen...

Wir freuen uns jedenfalls riesig mit den stolzen Eltern Tine & Sven!

Ach ja: der Eltern geht es den Umständen entsprechend ebenfalls gut...

29 Oktober 2006

"Eine bedingte Unterstützung ist wie verdorbener Zement, der nicht bindet." (M. Gandhi)



Nun ja, das war meine Form der Unterstützung, die ich meiner Frau für eine ihrer Praktikumsarbeiten zukommen lassen konnte. Mein erstes Soziogramm!!!

Allerdings war es in gewisser Weise eine bedingte Unterstützung, denn das Soziogramm ist inhaltlich nicht auf meinem Mist gewachsen, ich habe nur die grafische Umsetzung in die Hand genommen (soviel nur zur Info, weil ich mich nicht mit fremden Federn schmücken will). Also hoffe ich mal, dass es nicht wie eine bedingte Unterstützung zählt, wenn man sich die sprichwörtliche Folge daraus anschaut...

Aber als ich mir diese ganze Sache einmal angeschaut habe, dann ist das doch eine ziemlich spannende Angelegenheit, so ein Soziogramm:
Ohne die Gruppe wirklich zu kennen, kann man aus den ganzen Pfeilen und den (räumlichen) Positionen der einzelnen zueinander, sehr viel rauslesen.
Ich habe mal so etwas ähnliches in einem Seminar, das ich von meinem Arbeitgeber aus besuchen durfte, kennengelernt:
Es ging um Beratungsfälle in der Praxis und man sollte problematische Situationen aus seinem praktischen Alltag darstellen. Diese Darstellung wurde dann analysiert, um daraus für zukünftige Situationen Erkenntnisse abzuleiten.
Und für die Analyse sollte man sich dann im Raum positionieren und die Mitteilnehmer haben dann die jeweiligen Kollegen bzw. Vorgesetzten dargestellt.

Ich fand das ziemlich interessant, erst hab ich das für totalen Humbug gehalten, aber nach und nach sind da den Leuten (wie auch mir) reihenweise die Erkenntnisse wie Schuppen von den Augen gefallen...
Teilweise sind bei den Leuten dann auch richtig Tränen geflossen, wo man eine ziemliche Betroffenheit feststellen konnte. Ebenso unheimlich wie interessant, faszinierend...

Tja, und an solche Dinge erinnert man sich dann wenn man ein Soziogramm zeichnen darf.

26 Oktober 2006

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose...



Diese elenden Unentschieden...
Nur um es mal aufzulisten:
Schalke:SGE 1:1
SGE:Wolfsburg 0:0
Mainz:SGE 1:1
Stuttgart:SGE 1:1
SGE:HSV 2:2
Hannover:SGE 1:1

Bis auf die (ergebnistechnischen) Lichtblicke gegen Leverkusen in der Liga, gegen Siegen im Pokal und gegen Bröndby im UEFA-Cup war das doch alles nicht sehr zum Jubeln ausgerichtet...
Es waren eher immer Gefühlsachterbahnfahrten.
Ganz besonders in der letzten Woche, da habe ich 2 Spiele live gesehen: gegen Palermo (1:2 verloren) und gegen Nürnberg (2:2). In beiden Spielen 1:0 geführt, in beiden Spielen die bessere Mannschaft und es hat doch nicht zum Sieg gereicht, die viel zitierten "individuellen Fehler" haben einen verdienten Erfolg zunichte gemacht...
Im einen Moment noch himmelhochjauchzend und im nächsten zu Tode betrübt.

Und irgendwie gibt es doch im Leben auch immer wieder diese Zeiten, in denen man total durchhängt, weil alles so gut begonnen hat und plötzlich stolpert man über die Knüppel zwischen den Beinen. Oder in denen es einfach nicht vorwärts geht, man spielt gut und bleibt doch immer auf dem gleichen Tabellenplatz (um mal in dem Fußball-Bild zu bleiben).

Doch was hilft?
Ich denke es gibt zwei Methoden, damit umzugehen (die man durchaus auch kombinieren kann und sollte):
1.) Irgendwann geht es wieder aufwärts, jedes Tal hat eine Sohle...
2.) Überlege Dir, was Dich weiterbringt: Das halbleere Glas oder das halbvolle Glas zu sehen? (Achtung: rhetorische Frage!)

Nun ja, da tut es jedenfalls gut, zu hören, dass "wir" gestern in Essen gewonnen haben, es geht aufwärts...
Zumindest bis zum Spiel am Samstag in München...

Übrigens: das Positive an dem 2:2 gegen Nürnberg war auf jeden Fall die Gaudi im Stadion und das Gefühl einen 5-jährigen Jungen (meinen Neffen, der zum ersten Mal im Stadion ein Fußballspiel gesehen hat) glücklich gemacht zu haben...

15 Oktober 2006

Back to Life


Tja, ist ne Weile her, das ich mich das letzte Mal hier gemeldet habe...
Aber es ist auch eine Menge passiert, nachdem ich erfolglos versucht habe Eintrittskarten für das UEFA-Cup-Spiel gegen Newcastle zu ergattern und wir einen lieben Freund in die ferne, weite Welt verabschiedet haben, hat sich mal mein Körper zu Wort gemeldet und mich mal eben für eine Woche ans Bett gefesselt.
Und ich dachte noch, dass es sehr erstaunlich ist, ich bin dieses Jahr noch nicht einen kompletten Tag krank(-gemeldet) gewesen und das obwohl Kirsten seit Wochen rumschnieft und sich gegen die Bakterien und Viren (nicht Karius und Baktus!) zu wehren versucht und mir gehts blendend. Pustekuchen!!!

Nun ja, jetzt hatte ich eine Woche Auszeit, die ich mit meiner Packung Grippostad C (siehe oben), unserem Sofa, meinem Buch "Die Löwen" und meiner DVD-Box "Band of Brothers" verbracht habe.
Wieder mal eine Woche, in der ich genug Zeit hatte, mal einen Teil davon auch mit Gott zu verbringen und es mal wieder völlig verpeilt habe, hatte ja auch so viel zu tun: schlafen, lesen, schlafen, fernsehen, schlafen, ...

Heute haben wir eine Predigt zu dem Thema "Nur die Liebe zählt" gehört, in der es um unsere Liebe zu Gott ging. Unter anderem ging es eben auch darum, dass wenn man jemanden liebt, auch gern mit demjenigen viel Zeit verbringt. Das kennt ja jeder, kaum ist man frisch verliebt, so will man den anderen jede Sekunde um sich rum haben.

Und da fühlte ich mich mal wieder so sehr ertappt:
Ist meine Liebe zu Gott so "Alltag", dass ich es einfach nicht schaffe, mich mal mehr um ihn, als mich um jede andere ach so wichtige Kleinigkeit oder um moich selbst zu drehen? Wo liegen für mich wirklich die Prioritäten?

Zeit, mal wieder darüber nachzudenken...
Zeit, dass sich was dreht...

23 September 2006

In die Gemeinde gegangen und Gott getroffen...


Schon mal eine Fußwaschung mitgemacht?

Ich fand das sehr interessant, hab da eine sehr intensive Gotteserfahrung gemacht und das obwohl ich doch eher gar keine Lust auf die Veranstaltung hatte. Aber sind das nicht meistens die besten Zeiten, die Momente von denen wir gar nichts erwarten?
Z.B. die Party, auf die man so gar keinen Bock hat, ist dann doch oftmals doch richtig cool...

Naja, jedenfalls hatte ich auf das Gemeindeforum nicht so wirklich Lust, aber das Pflichtgefühl hat gesiegt und das obwohl ich einen Arena-Fußball-Nachmittag mit meinem ältesten besten Freund, der eigentlich weit weg wohnt als Alternative gehabt hätte...

Nun denn: Nachdem wir eine sehr intensive Zeit hatten, um Gott zu begegnen und zu beten, wurde mir angeboten, mir die Füße waschen zu lassen. Damit tue ich mich an sich schon schwer, nämlich dass jemand anderes mir "dient". Aber ich dachte mir, ich lass mich mal drauf ein und es war richtig cool. Zunächst mal im wahrsten Sinne des Wortes, denn das Wasser war mittlerweile "eiskalt".
Aber was danach kam, hätte mir die Schuhe ausgezogen, wenn ich noch welche angehabt hätte: Die Person, die mir die Füße gewaschen hatte, betete plötzlich für mich (was an sich nicht so ungewöhnlich ist) und zwar genau das, was mich die ganze Zeit vorher gedanklich bewegt hat.
Das war für mich der Oberhammer, denn die Person konnte absolut nichts davon wissen!

Und auch ansonsten hat sich in dieser Zeit total viel ereignet: Leute die sich eher "feindlich" gegenüberstanden haben sich plötzlich ebenfalls voreinander "erniedrigt" und dem Anderen die Füße gewaschen, sich um Vergebung gebeten und einander minutenlang weinend in den Armen gelegen. Und zwar "gestandene" Männer, die sonst nicht viel Emotionen zeigen. Oder die sich mit "geistlichen" Dingen eher schwer tun, haben Eindrücke an andere weitergegeben.

Kurzum: es hat sich ne Menge gedreht und mich hat diese Zeit so sehr bewegt, dass ich mich danach nicht auf die folgenden Gemeindeleitungsstruktur-Gespräche nicht einlassen konnte und mich erstmal zurückgezogen habe. Aber das fand ich auch nicht so schlimm.
Es hat einfach gut getan, zu merken, dass man sich in Gottes Nähe befindet oder um es mal fromm auszudrücken: zu seinen Füßen zu sitzen.

Was außer diesen Eindrücken bleibt, ist mal wieder die Erfahrung, dass gerade wenn man nix erwartet, sich doch eine Menge bewegen kann...

21 September 2006

Schmerz lass nach...

So, heute ist der dritte Tag, an dem mich Kopfschmerzen plagen...
Aspirin hat versagt, Paracetamol genauso, aber es gibt ja noch die netten verschreibungspflichtigen Schmerzhemmer und siehe da: es geht mir wieder besser!
Also kann man den ersten Satz getrost ins Präteritum versetzen:
So, heute ist der dritte Tag, an dem mich Kopfschmerzen plagten...

Man darf sich nur nicht den "Waschzettel" durchlesen, da stand was von wegen zur Bekämpfung von Schmerzen nach Operationen oder von Tumorschmerzen...
Hm, das stimmt dann schon nachdenklich.
Aber das ist immer noch besser, als den ganzen Tag wie ein Schluck Wasser in der Kurve rumzuhängen...

Da bleibt die Frage nach der Ursache der Kopfschmerzen...
Vielleicht hängt es ja wirklich mit der Rechtschreibung im GJW-Gästebuch zusammen...???

Keine Ahnung...
Völlisch egal!

19 September 2006

Nichts ist ernst außer der Leidenschaft. (Oscar Wilde)

Nach einer lebhaften Diskussion heute, hab ich mir ein paar Gedanken zum Thema "Leidenschaft" gemacht. Es gibt ein englisches Sprichwort, das besagt: Das Ende der Leidenschaft ist der Anfang der Reue.
Wenn ich das mal auf die Diskussion von heute beziehe, dann stimmt das: Als die Leidenschaft in diesem, sagen wir mal: Streitgespräch so langsam abebbte, da kam eine gewisse Reue hoch, doch über das Ziel hinausgeschossen zu sein und sich im Endeffekt selbst in einer Rolle verstrickt zu haben, aus der ich nur noch schwer rauskam...
Erst mit Abstand, also quasi leidenschaftslos, hat das geklappt...

Das ist so ähnlich wie im Fußballstadion, vor Ort unterstellt man dem Schiri, dass er mindestens einen Phaeton hingestellt bekommen hat (viele Grüße an dieser Stelle an Tom!) und wenn man zuhause angekommen ist, das Ganze vielleicht noch im TV gesehen hat, dann war das dann doch (überwiegend...) o.k.

Und nicht umsonst steckt da ja auch noch das Wort "Leiden" mit drin, denn oftmals geht es dann "bis einer weint"...
Aber das führt jetzt für heute zu weit...

18 September 2006

So, nun ist es soweit:
Ich bin in der Welt der Blogs angekommen...

Ich bin jetzt mal gespannt, wie sich das Ganze entwickelt: wie oft ich mir die Muße nehme, um meine Ansichten zu verbreiten und wie lange ich das so "durchhalte".

Mein erster Gedanke, den ich nun in die Weiten des Internets schicke ist eine Sache, die mich seit Ende der letzten Woche beschäftigt:
Wir versuchen für ein ehrenamtliches Engagement, bei dem wir Spenden für ein Projekt, einen sogenannten "Guten Zweck", sammeln wollen, in einer deutschen Großstadt bei einem Großunternehmen einen großen öffentlichen Raum zu bekommen. Den könnten wir haben, aber nur gegen 3.500 EUR bar auf die Kralle...
Gesponsert wird nicht, weil "man" inhaltliche Neutralität wahren muss, kann ich ja auch nachvollziehen.

Für mich ist es nur schwer nachvollziehbar, dass das selbe Unternehmen auch Sportvereine massiv unterstützt, da muss man anscheinend keine "inhaltliche Neutralität" wahren...

Nun denn so ist es nun mal: Nicht alles ist nachvollziehbar, genauso wie die Manager von Siemens sich die Gehälter erhöhen "müssen", um nicht hinter den anderen Managern hinterher zu hinken, und gleichzeitig der Belegschaft die Gehälter kürzen...

Unsere Welt ist schon irgendwie komisch...